• Suzane Brunner Zeltner

Berufungspodcast: Durch Verbindlichkeit zum Erfolg

Aktualisiert: Mai 19

Leben und arbeiten im Rhythmus der Jahreszeit» 5/8


Der Wonnemonat Mai steht für die Liebe und Fruchtbarkeit. Doch wie lassen sich diese Worte mit der Arbeitswelt vereinbaren?


Ist ein Geschäftsmodell nachhaltig und sinnorientiert aufgestellt, weil es sich dem Gemeinwohl verpflichtet, dann erhält auch die Liebe ihren angemessenen Raum im gemeinsamen Erschaffen. Ein geschäftlicheres Wort ist die Verbindlichkeit und auch diese ist fundamental in der Berufung. Die Verbindlichkeit beginnt im Kleinen und im eigenen Leben.



Bestandteil einer Gemeinwohl-Ökonomie sind Menschen, die das was sie tun, lieben.


Die Kreislauf-Wirtschaft verlangt ein Bewusstsein, dass nicht nur der Einzelne und Beste zählt. Ebenso ist es nicht egal, was wir tun und schon gar WIE wir etwas tun. Ob bewusst oder unbewusst, wir hinterlassen Spuren. Alles was wir produzieren muss von irgendwem recycelt werden. Wenn das, was wir produzieren ungesund ist, verlieren wir enorm viel Kraft, um erstens unseren Müll zu entsorgen, der sich nicht einfach so auflöst - auch wenn wir uns zwischendurch so verhalten. Zweitens ist das Herbeischaffen von neuem Produktionsmaterial stets mit Aufwand und Kosten verbunden.


Wer langfristig erfolgreich wirtschaften will, benötigt einen langen Atem. Gleichzeitig ist ein bewusster Umgang mit den vorhandenen Ressourcen wesentlich.


Das gleiche gilt bei der individuellen Berufung, ein bewusstes und verbindliches Handeln ist der Boden für eine gute Ernte.

Alles was wir mit unseren Taten säen, werden wir ernten. Das gilt auch für unsere Arbeitsweise und Haltung, wie wir an die Arbeit gehen.



Verantwortung in der Wirtschaft


Auch wenn wir noch nicht da sind, wo Unternehmen mehrheitlich verantwortlich wirtschaften, übernehmen in der Kreislaufwirtschaft die Produzenten die Verantwortung für ihre Produktion und die Entsorgung ihres Mülls. Sie wissen: Gesunder Müll = gesundes Kompostmaterial, aus dem verhältnismässig schnell gesunde und fruchtbare Erde entwächst. Diese fruchtbare Erde wiederum lässt Gesundes und Fruchtbares gedeihen. Eigentlich simpel.


Eine gesunde Wirtschaft beginnt im Kleinen. Sie wächst mit jedem Selbständigen, der bewusst wirtschaftet und mit jedem Angestellten, der ebenso nachhaltig haushaltet. Was wir ebenfalls nicht vergessen dürfen ist, dass unser Konsumverhalten die Wirtschaft massgeblich beeinflusst. Folglich nimmt jeder einzelne Mensch Einfluss auf unsere Wirtschaft und kann die Verantwortung dafür nicht einfach abschieben.

Berufene sind Sinn- und Friedensstifter


Menschen, die sich der Frage stellen, was ihre Berufung ist, möchten im Grunde Sinn stiften und ihr Leben einer Sache widmen, die nicht nur ihnen, sondern auch der Allgemeinheit dient. Sie wissen instinktiv, dass sie ein Teil des Grossen Ganzen sind und wenn sie anderen schaden, im Endeffekt sich selbst schaden.


Menschen auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens haben erkannt, wie kostbar das Leben ist und sie möchten es sinnvoll nutzen.

Im Rhythmus der Jahreszeit leben, arbeiten und wirtschaften, verbindet uns mit unserem natürlichen Sinn. In der Natur macht alles Sinn, sonst würde sie nicht schon so lange existieren. Ihr Rhythmus ist zyklisch. Sie akzeptiert das Auf und Ab, denn sie weiss, dass der Kreislauf rund und verbunden ist und sich dadurch stets selbst erneuert.


Wir Menschen führen hauptsächlich ein lineares Leben. Dieses ist entkoppelt vom Kreislauf-Gedanken und drum endlich.


Um der Endlichkeit zu entfliehen, muss es immer mehr sein und immer schneller gehen. Selten ist es genug. Vor allem sitzt einem die Existenzangst im Nacken.

Im Kreislauf-Bewusstsein erhält jede Qualität Zeit und und den nötigen Raum. Jede Qualität ist wesentlich für den Erhalt des Kreislaufs. Dieses Prinzip liesse sich so einfach in unsere Wirtschaft und Arbeitswelt übernehmen, indem wir die Kraft und Schönheit der Vielfalt anerkennen.


Vielfalt schafft ganz natürlich Stabilität und Sicherheit für alle.

Das Leben lässt sich wohl vermeintlich planen, garantiert erscheint jedoch das Unvorhergesehene und konfrontiert uns mit neuen Aufgaben, die wir im Endeffekt nur miteinander meistern können.


Gemeinsam eine verbindliche Welt erschaffen


In der aktuellen Podcastfolge von Berufen sein – Berufung leben widmen wir uns der aktuellen Jahreszeit-Qualität. Diese steht für den Frühling, die Aussaat und das Verwurzeln unserer zarten Träume. Verbindlich uns selbst gegenüber sein ist die Basis, damit wir gemeinsam eine verbindliche Welt erschaffen können, in welcher jeder durchatmen darf und sich entfalten kann.




Herzlich, Suzane



In der neuen Podcast-Serie «Berufen sein · Berufung leben» begleitet dich Suzane Brunner Zeltner auf den vielen Stationen deines Selbst-Bewusst-Werdens, denn unsere Berufung fordert liebevoll unser natürliches Selbstbewusstsein.

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Der Podcast «Berufen sein · Berufung leben» von Suzane Brunner Zeltner

Gründerin Berufungsschule (2012)

Berufungsforscherin und SinnWirtschaftsfrau.

Coach & Mentorin rund um Berufung, Selbständigkeit, Kreislaufwirtschaft.

Urheberin EssenzKompass (2016) & Berufungsprinzip (2015)


Berufen sein · Berufung leben ist der Bewusst-Werde-Podcast für alle, die sich nach einer erfüllenden Aufgabe in ihrem Leben sehen. Suzane Brunner Zeltner beschreitet selbst seit 2003 ihren beruflich individuellen und selbstbestimmten Weg. Im Podcast begleitet sie dich darin, dir deiner natürlichen Essenz bewusst zu werden, um selbst deine einzigartige Berufung zu leben.

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