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Berufungsschule KlG

Suzane Brunner Zeltner

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Die Kunst des Aushaltens


Schon lange wollte ich mich aus der Berufungsschule melden, jedoch war die Zeit dafür einfach nicht reif. Ich war mit mir nicht an dem Punkt, dass ich dir aus meiner inneren Ruhe hätte schreiben können, denn es war so viel los. Diesen Zustand auszuhalten, in dem mein Kopf etwas will und

forcieren möchte, mein Körper und mein Herz jedoch nicht dafür sind, ja – das ist für meinen Kopf natürlich sehr anstrengend.


Dieses Aushalten ist jedoch zugleich ein Annehmen, dass etwas auch richtig, auch wichtig und auch wesentlich in meinem Leben ist – obwohl es gerade anders ist, als ich es geplant habe.


So eindrücklich diese Knospe im Eis: Sie ist bereit zum blühen, doch noch, ist nicht ihre Zeit. Geduldig hält sie aus, denn sie weiss, der Frühling kommt und sie wird erblühen.

Wehren wir uns gegen einen Zustand und nehmen wir ihm seine Berechtigung, dann kämpfen wir – im Endeffekt gegen uns selbst.

Gerade lächelt mich die Sonne an, ich geniesse ihre Wärme und die Erinnerung daran, dass wir Zeit für unsere Entwicklung erhalten. Das Leben schenkt uns die nötige Zeit, um natürlich zu gedeihen, zu wachsen und uns zu entfalten. Wir können nichts, nicht einmal «Gutes» forcieren oder beschleunigen. Zum Glück. Denn alles, was reif ist, nimmt eine gesunde Dynamik an, und diese wiederum lässt sich nicht bremsen. Wenn also eine Arbeit oder ein Projekt chnorzt und nicht fliesst, dann deshalb, weil etwas noch nicht reif oder noch nicht an der Zeit ist.




Letztes Jahr hiess der Leitsatz der Berufungsschule: Sinnvolle Arbeit ist sinnlich. Wie viele reichhaltige Momente mir dieser Satz in meinem Wirken ermöglichte! Es öffneten sich neue Türen, weil ich bewusst die Sinne meines Körpers achtete. Ohne es geplant zu haben, durfte ich zwei Seminare entwickeln und leiten – sie waren voll besetzt. Dann der Vortrag zum Jahresende – auch dieser hat seine volle Besucherzahl erreicht. Für mich ist das ein Segen und Geschenk. Dieses Jahr begann mit dem Tagesworkshop «Selbstständig sein und handeln» – welch ein Privileg für mich, das tun zu können, was ich wirklich liebe. Dieses Privileg gebührt auch dir, denn genau dafür sind wir alle da.


Vom wirtschaftlichen Standpunkt her müsste ich nun das Seminar «Meine Essenz ist meine Berufung» erneut ausschreiben, doch ich möchte den diesjährigen Leitsatz der Berufungsschule selbst achten:

Die Berufung ist von Natur aus entspannt, denn sie ist eingebettet in den grossen Kreislauf.

Ja, die Natur IST entspannt, nur durch ihre Entspannung entwickelt und vermehrt sie sich natürlich, und dies kommt wiederum der Qualität zugute.

So richte ich meine Aufmerksamkeit auf meinen Erstling, das Prozess-Buch «Meine Essenz ist meine Berufung». Auch dieses Buch war nicht geplant, und doch ist es aus dem Moment in den Vorbereitungen entstanden. Im Seminar habe ich es den Teilnehmern ausgehändigt, und nun steht seine Überarbeitung an. Gerne möchte ich es noch in diesem Jahr veröffentlichen. Jetzt also konkrete Termine für bestehende Seminare anzubieten, würde mich unter Druck setzen und verspannen, auch wenn ich solche riesige Lust darauf habe und alles bereit ist. Darum ziehe ich es vor, auf meine Angebote ohne fixes Datum aufmerksam zu machen, und sind genügend Interessierte zusammen, wird die Dynamik selbst einen gemeinsamen Raum für die Durchführung der Seminare erschaffen.

Die Eins-zu-eins-Begleitungen und -Coachings sind natürlich jederzeit buchbar, und sie machen mir ebenfalls eine grosse Freude.

Menschen beim Erforschen ihrer einzigartigen Essenz zu begleiten, damit sie sich ihres roten Lebensfadens bewusst werden, und wie sie ihr neues Bewusstsein um ihren Essenz-Reichtum, konkret auch in «unaushaltbaren» Situationen leben können, ist eine Aufgabe, die mich tief erfüllt.

Reflexionsfragen:

  • Welches Aushalten hat sich für dich in deinem Leben – im Nachhinein betrachtet – in hohem Masse gelohnt?

  • Kennst du diese natürliche Dynamik, und wobei hast du sie schon einmal erfahren?

Lass es mich wissen, gerne lasse ich mich von dir inspirieren!

Nun wünsche ich dir ein entspanntes Erwachen im neuen Jahreskreis. Mögest du deine Natur und Essenz annehmen, achten, lieben und entfalten.


Herzlich


Suzane