• Suzane Brunner Zeltner

Herbstbilanz

Um den 21. September ist jeweils Herbstanfang. Egal wo man sich auf der Welt befindet, herrscht astronomisch ein Gleichgewicht von Tag und Nacht. Eine Jahreshälfte unterliegt der Herrschaft des Tages und des Lichtes – die andere Jahreshälfte gehört der Nacht und der Dunkelheit. In der Natur sind seit jeher beide Seite gleichwertig, Teil und im Dienst des grossen und einen Kreislaufs. Ehr und redlich wechseln sie sich ab und jede Hälfte zeigt sich für ihre Aufgaben voll und ganz verantwortlich. Ihre Qualitäten sind gleichwichtig – jedoch zeigen sie sich in einer anderen Form.


Damit wir im Herbst das Obst ernten und zu Most verarbeiten können, brauchen wir die Winterstille als Vorbereitung, die Wachstumskraft des Frühlings und die Sommerwärme zur Reife, um im Herbst überhaupt ernten zu können.

Dankbarkeit ist ein Tor in den Reichtum.

Der Herbst ist die Zeit des Dankens. Dankbarkeit ist ein Tor in den Reichtum. Der Herbst ist auch die Phase des Wandelns und der Beginn in den Rückzug. Mit dem Herbstanfang können wir unsere eigene innere und äussere Ernte betrachten. Was hat mich in diesem Jahr emotional, geistig, materiell und spirituell genährt? Wo bin ich als Mensch gewachsen? Was oder wer hat mich gefördert und inspiriert? Wie hat sich mein Ausdruck und meine Arbeit entwickelt? 

Und auf der anderen Seite der Waage: Wen konnte ich mit meinem Sein und Tun nähren? Wie wirkt sich mein Leben und Schaffen auf andere aus? Wo verliere oder vergeude ich mich? Wie sieht meine innere Waage aus? Ist mein Geben und Nehmen übers Ganze ausgeglichen? Und im Einzelnen; Wie bin ich mit mir unterwegs? Wie bin ich in Bezug zu meinen Mitmenschen? Wie bewege ich mich in der Natur? Wie steht es mit meinem Lohn? Erfahre ich eine Balance und Fairness zwischen meinem Geben und Nehmen?

Gesundheit und Harmonie erfolgt rhythmisch und natürlich durch einen Ausgleich.

Findet über einen längeren Zeitrahmen ein Ausgleich nicht statt, entsteht logischerweise eine Disharmonie - ob in unserer Gesellschaft oder in unserer Wirtschaft. Und wo Disharmonie herrscht, dürfen wir hinschauen. Was ist in mir und uns im Ungleichgewicht? Wo braucht es einen Ausgleich um in eine gesunde Gesellschaft und Wirtschaft zu wachsen?

Zweimal im Jahr dürfen wir uns diesen Fragen ehrlich stellen - wie es die Natur mit der Tag- und Nachtgleiche vorzeigt. Für uns selbst und wir als Teil des Ganzen, in das wir von Natur aus eingebunden sind.

Der 21. September gilt übrigens seit 1981 als Weltfriedenstag. Dieser Tag steht ebenso für Waffenstillstand und Gewaltlosigkeit. Die Wahl des Datums ist bestimmt alles andere als Zufall.

Der Sinn der Berufungsschule ist der Wirtschaftswandel.

Und wo steht die Delphias Berufungsschule? Noch sind die Klassen nicht voll. Ich wünsche mir ein Zuwachs in der Gruppenarbeit. Mit der Einzelarbeit bin ich sehr zufrieden. Zum Glück es nicht mein erstes Projekt, jedoch ist es mein Wichtiges. Ich bin dankbar um meine Erfahrung und habe das Vertrauen, dass wenn ich dranbleibe und geduldig bin, ich mehr und mehr Früchte ernten werde. Der Sinn der Berufungsschule ist der Wirtschaftswandel. Mir dessen bewusst zu sein, motiviert und stärkt mich. Und wenn ich das Wesen der Berufungsschule frage wie es ihr ergeht, dann geht mein Herz auf und ich werde berührt in meinem innersten Wesen. Da kommt mir so viel Liebe und Vertrauen entgegen, welche sich unmittelbar in eine tiefe Dankbarkeit wandelt; dafür dass ich meinen Platz gefunden habe, weiss wohin ich gehöre, wo ich bleiben will und was meine Berufung und Aufgabe ist hier auf Erden ist.

Einen goldigen und ausgeglichenen Herbst wünsche ich dir.


Suzane Brunner Zeltner Delphias Berufungsschule

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